Am 22. Jänner 2026 wurden von Herrn Franz Zehetgruber vom NÖ Zivilschutzverband Ursachen, mögliche Folgen und realistische Szenarien eines großflächigen Stromausfalls für die ca. 35 interessierten Personen erläutert. Besonders wertvoll waren die praxisnahen Beispiele aus dem Alltag, die zeigten, wie schnell gewohnte Abläufe ins Stocken geraten können. Der Referent betonte die Bedeutung von Eigenverantwortung und erklärte, warum Vorbereitung keine Panikmache ist, sondern kluge Vorsorge. Themen wie Notstrom, Wasserversorgung, Kommunikation und Nachbarschaftshilfe wurden strukturiert vorgestellt. Über die lokalen Gegebenheiten in der Ramsau informierte Georg Berger von der ansässigen Feuerwehr und GR Kathrin Kraus, welche über die Notversorgung von Pflegebedürftigen Auskunft gab.

Insgesamt vermittelte der Abend Sicherheit, Motivation und konkrete Handlungsschritte, um im Ernstfall ruhig, informiert und solidarisch zu bleiben. Der Vortrag endete mit einem positiven Ausblick und regem Austausch unter den Gästen. Für die Organisation und die Verpflegung zeigte sich die Klima- und Energie-Modellregion Traisen-Gölsental verantwortlich.