Neun Gemeinden der Kleinregion nehmen am Audit teil und wollen noch familienfreundlicher werden

Die „Familienfreundliche Region“ ist ein staatliches Audit im Zuge dessen sich Regionen generationenübergreifend mit allen Themen rund um die Familie auseinandersetzen und gemeinsam Verbesserungen erreichen wollen. Dazu werden gemeinsame Maßnahmen in den Gemeinden umgesetzt. In Österreich gibt es bis jetzt nur 14 solche Regionen. Mit dem Beschluss bei der letzten Vorstandssitzung strebt die Kleinregion nun an, in diesen elitären Kreis aufgenommen zu werden. „Wir haben ja schon sehr viel im Bereich der Familienfreundlichkeit in unserer Region erreicht, eine besondere Erfolgsgeschichte ist dabei sicherlich die gemeindeübergreifende Umsetzung der NÖ Kinderbetreuungsinitiative bei uns in der Region, ein Alleinstellungsmerkmal unserer Region in ganz Niederösterreich! Doch wir wollen uns nicht auf vergangenen Lorbeeren ausruhen, vielmehr wollen wir den standardisierten Prozess der Familienfreundliche Region nutzen um im Sinne der Familien unserer Region laufend besser zu werden.“ skizziert Obmann Bgm. Aichberger die Zielsetzung für die Gemeinden der Kleinregion. Einige Mitgliedsgemeinden der Kleinregion sind schon seit Jahren familienfreundliche Gemeinde, andere starteten den Prozess vergangenes oder dieses Jahr. „Grundlage um eine Familienfreundliche Region zu werden, ist, dass alle teilnehmenden Gemeinden ebenfalls in einem Auditprozess sind. Deshalb hat es vom Entschluss Familienfreundliche Region zu werden, bis zum tatsächlichen Start eine Zeit gedauert, nun sind wir aber bereit und warten nur noch auf das OK der Zertifizierungsstelle“, freut sich Kleinregionsmanager Roland Beck, welcher auch als Auditverantwortliche auf regionaler Ebene nominiert wurde.

Weitere Themen in der Vorstandssitzung waren die Erweiterung der Gemeindekooperationen um Brückeninspektoren, Sachverständige im Bereich Verkehr, die Beauftragung der Weiterbildungen für die Kinderbetreuungsberufe, die Kooperation im Bereich Katastrophenschutz, die Erweiterung der Verkehrssicherheitsinitiative „Information statt Strafe“, der Mobilitätsgipfel und die startenden Planungen für die Buslinien, das Borkenkäferspürhundeprojekt, das touristische Leitsystem und der Güterverkehr. Im Anschluss an die Vorstandssitzung fand die Eigentümerversammlung der regionseigenen Regionalentwicklungs GmbH statt.