Klima- und Energie-Modellregion Traisen-Gölsental

Kli­ma- und En­er­gie-Mo­dell­re­gio­nen (KEM) ist ein Pro­gramm des Kli­ma- und En­er­gie­fonds. Im Rah­men des Pro­gramms wer­den re­gio­na­le Kli­ma­schutz­pro­jek­te und das re­gio­na­le Mo­dell­re­gi­ons­ma­nage­ment kofi­nan­ziert.

Das Projekt “Klima- und Energie-Modellregion Traisen-Gölsental” wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms “Klima- und Energie-Modellregionen” durchgeführt.

Die KEM Traisen-Gölsental

Die Flusstäler Traisen- und Gölsental im südlichen Niederösterreich geben der Region Traisen-Gölsental ihren Namen. Die Gemeinden der Region arbeiten seit 2004 im Rahmen einer Kleinregion zusammen. Seit 2022 bilden diese Gemeinden unter dem Dach der Kleinregion auch eine Klima- und Energie-Modellregion.

Besonderheiten: Historisch gewachsen und durch das seit 1893 bestehende Bahnnetz findet sich in der Region viel metallverarbeitende Industrie, welche der wichtigste Wirtschaftszweig ist. Aufgrund des hohen Waldanteils (Lilienfeld ist der waldreichste Bezirk in Österreich) ist in den Gemeinden der Region auch die Holzwirtschaft ein wesentlicher Wirtschaftssektor. In den beiden Flusstälern der Traisen und Gölsen bietet die Wasserkraft eine verlässliche Energieversorgung, die die Basis für den Ausbau Erneuerbarer Energieträger darstellt.
Beteiligte Gemeinden: Annaberg, Eschenau, Hainfeld, Hohenberg, Kleinzell, Lilienfeld, Mitterbach am Erlaufsee, Ramsau, Rohrbach an der Gölsen, St. Aegyd am Neuwalde, Türnitz
Modellregion: seit Jänner 2022
aktuelle Phase: Weiterführungsphase 1
Fläche: 803 km2
EinwohnerInnen: 16.832 (Stand 1.1.2025)
Modellregions-Managerin: Dipl.-Ing. Eva Leeb BSc

Klima- und Energie-Modellregion Traisen-Gölsental